ABiE – Das Projekt

Die Komplexität der Aufgabe Betonboot besteht darin die Baustoffe so zu verarbeiten, dass eine ausreichende Festigkeit und Wasserdichte bei nur wenigen Millimetern Wandstärke entstehen. Zunächst benötigt man eine bestimmte Rezeptur für die Betonmischung. Beton ist ein Verbundwerkstoff aus Zement, Wasser und einem Zuschlag, bei herkömmlichem Beton meist eine Gesteinskörnung. Der Zement dient dabei als Bindemittel um den Zuschlag zusammenzuhalten und durch das Wasser wird das Zement-Zuschlagsgemisch formbar und härtet anschließend aus. Für den Bau eines Betonkanus kommen noch weitere Komponenten hinzu, um den hohen Beanspruchungen eines Kanus zu entsprechen. Mit Hilfe einer speziell angefertigten Schalung erhält der Beton seine Kanuform. Nach dem Aushärten kann das fertige Betonkanu aus der Form herausgenommen werden.

Der Name des Betonkanus lautet „Abie“ und leitet sich von Abie Nathan ab, einem Träger des Internationalen Nürnberger Menschenrechtspreises und Friedensaktivisten, der 20 Jahre (1973-1993) lang den Piratenradiosender „The Voice of Peace“ unterhielt und an Bord eines Schiffes in den internationalen Gewässern des Mittelmeers unterwegs. Mit den Werbeeinnahmen des Radiosenders finanzierte er Flüchtlingslager in der ganzen Welt. Das Projekt “ABiE” soll auf Menschen wie Abie Nathan aufmerksam machen und ebenfalls eine Botschaft senden.

Im Vordergrund steht dabei an den Erfolg der letzten Teilnahme anzuknüpfen und den ersten Platz der Kanuwettkampfklasse zu erreichen. Zusätzlich soll die mediale Aufmerksamkeit der Betonboot-Regatta für Werbezwecke genutzt und so Spenden für eine Hilfsorganisation akquiriert werden. Desweiteren ist ein Netzwerk zwischen der Hochschule, der Hilfsorganisation und den Sponsoren aufzubauen, um so gemeinsame Vorteile erzielen zu können.

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